
KI wird mittlerweile in vielen Bereichen der Software-Entwicklung eingesetzt. Aber welcher Ansatz ist wirklich gewinnbringend?
Wo liegen die Chancen und Grenzen KI-gestützter Entwicklung?
In diesem Webinar wird anhand eines aktuellen Projekts aus dem Bereich Warenwirtschaft vorgestellt, wie eine in die Jahre gekommene Bestandssoftware mittels „Vibe Building“ effizient modernisiert werden kann.
Vibe Building ist eine Weiterentwicklung des Vibe Coding-Ansatzes, der bereits international in der Software-Entwicklung eingesetzt wird – allerdings mit einer erheblichen Schwäche: Vibe Coding setzt darauf, dass die KI auf Basis von Prompts eigenständig Programmcode erzeugt. Das funktioniert erstaunlich gut – zumindest solange die Anwendung klein und überschaubar bleibt. Mit zunehmender Komplexität drohen jedoch genau die Probleme, die Software-Entwickler seit Jahrzehnten kennen: unübersichtliche Strukturen, inkonsistente Lösungen und schwer wartbarer Code. Beim Vibe Building dagegen fällt diese Schwäche weg, denn die KI wird im stabilen Rahmen eines Low-Code-Entwicklungssystems eingesetzt – nicht zur Erzeugung von Code, sondern zum „Bauen“ von Anwendungen mithilfe der Bausteine und Werkzeuge, die das Low-Code-System zur Verfügung stellt. Auf diese Weise bleibt der Code der Anwendung übersichtlich, wartbar und nachvollziehbar, während gleichzeitig ein hoher Grad an Automatisierung erreicht wird.
Das Fallbeispiel des Warenwirtschaftssystems IMDA zeigt, wie der Ansatz in der Praxis funktioniert und was er für Ergebnisse bringt.
Zielgruppe: IT-Manager, Software-Architekten, Entwickler